Trend Check:
Räumen wir auf!
Das klingt doch gut?
Regentage im Sommer können wir dafür gut nützen!
Bereit für ein Update in deinen Wohnräumen?
Dazu gehört der Mut des „Weglassen“ und des „Aussortieren“.
Der kritische Blick
Beginne mit einem Streifzug durch den ersten Raum und starte mit einem kritischen Blick zum Beispiel in deinem Wohnzimmer.
Nimm dir Zeit und überlege dir welche Dekorationen sich angesammelt haben und welche unnötigen Sachen verstreut in deinem Wohnraum herum liegen.
Das Thema Aussortieren
Entferne unnötige Dekorationen, und wähle bewusst deine Lieblingsstücke.
Sortiere ohne Zögern auch in deinen Kästen. Höre dabei auf dein Bauchgefühl.
Bereite dir Kisten vor, in denen du deine Gegenstände hinein sortieren kannst.
Beschrifte deine Kisten wie folgend:
Lieblingsstücke
Dachboden/Keller/Krimskrams
Flohmarkt/Verschenken
Tauschen/Verkaufen Internet
Spenden
Müll
Das „schlechte Gewissen“
Falls sich das „schlechte Gewissen“ durch das Aussortieren mit diesen Gedanken meldet: „Oh, diesen Gegenstand habe ich aber zum Geburtstag geschenkt bekommen, diesen Gegenstand muss ich deshalb behalten!“
Kann ich dir verraten, Nein!
Da dir der Schenkende durch die Übergabe des Geschenkes eine Freude gemacht hat, und dir damit Wertschätzung zeigte, somit ist der Zweck erfüllt.
Wenn Geschenke nicht deinen Geschmack treffen und dir nicht gefallen, bist du nicht verpflichtet diese aufzustellen bzw. aufzuheben.
Sondern der schöne Moment der Übergabe ist die eigentliche Wertschätzung.
Oder auch wenn dich der Gedanke: „Oh, diese Vase ist aber so teuer gewesen, die kann ich nicht weggeben“ wie ein Blitz trifft!
Doch kannst du, denn das Leben ist Veränderung und auch dein Wohnstil verändert sich habe nur Mut, denn schlechtes Gewissen ist kein Grund Gegenstände, die nicht mehr zu deinem Lebensstil passen aufzuheben.
Die Methoden
Eine langsame Version des Aussortierens ist auch die „30 Tage – 30 Stück“ Methode. Wo du täglich 1 Stücke wählst, welches in deine Kisten wandern darf.
Somit wird es jeden Tag etwas mehr aufgeräumt.
Die Extreme-Version ist dafür die sogenannte Packing Party/Packparty, das ist die radikalste Entrümpel- Aufräum- und Minimalismus Methode, bei der man seinen gesamten Besitz in Kartons packt, als man umziehen würde und nur das wieder nach und nach herausnimmt, was man braucht.
Nach einer bestimmten Zeit ca. 3 bis 6 Monaten kristallisiert sich der unnötige Besitz heraus und dann wird alles, was noch in deinen Kartons geblieben ist, gespendet, verschenkt, verkauft oder entsorgt.
Mein Tipp:
Gegenstände, die du behältst und welche doch sich immer wieder ansammeln und du benötigst, lass sie nicht verstreut herum liegen, sondern gib sie in schöne Schachteln, kleine Kommoden mit Laden aus Karton, oder kleine Kisten.
Egal ob aus Holz oder Karton, hierfür gibt es schon sehr schöne Möglichkeiten.
Somit sieht es immer aufgeräumt aus!
Dein Tempo dein Ziel
Du bestimmst bei deinem Ziel, mehr Leichtigkeit in dein Zuhause zu bekommen, das Tempo.
Dabei ist deiner Vorgangsweise keine Grenze gesetzt, das Wichtigste ist du beginnst.
Ob du dir jetzt die Metode, „30 Tage – 30 Stücke“ oder jeden Tag eine Kiste vornimmst, egal.
Du kannst auch zwischen den Methoden pro Raum wählen und sie anwenden. In den einen Raum machst du die extreme „Packparty Methode“ und in deinem Wohnzimmer zum Beispiel die langsame Methode „30 Tage – 30 Stück“.
Du wirst die Leichtigkeit in den Räumen spüren und kannst die Regentage im Sommer auch sehr wertvoll nützen!
Viel Spaß bei deiner Umsetzung!
- Susanne Kandler Wohn-und Raumberaterin










