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Mit Licht gegen den Herbstblues

Sobald im Herbst die Blätter fallen und das Wetter umschlägt von einem sonnigen Sommer und goldenen Herbst in eine Zeit, wo es früh dunkel ist, windig und regnerisch ist und Nebel auf die gute Laune drückt, kann mangelndes Licht auch schnell mal aufs Gemüt schlagen.

Viele Menschen kennen dann das Problem des Herbstblues.

Durch den Mangel an Sonnenlicht schüttet der Körper vermehrt Melatonin aus und drosselt die Produktion des Glückshormons Serotonin, dies führt zu Antriebslosigkeit. Durch gezielte Anpassungen von Lichtquellen in deinen eigenen vier Wänden lässt sich dieser hormonelle Umschwung auffangen.

Gezielte Lichtzufuhr ist nun essenziell, um entgegen zu wirken damit der Herbstblues keine Möglichkeit hat bei dir einzuziehen.

Gegen den Herbstblues hilft vor allem Tageslicht, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und so wie es dir möglich ist lange Spaziergänge in der Natur.

Interieur-Design mit Licht kann die mentale Gesundheit im Herbst nachweislich stärken.

Es gibt einige Tipps, mit denen du deine Laune wieder aufhellen kannst im wahrsten Sinne des Wortes!

Mit Licht gegen den Herbstblues

Licht beeinflusst unsere Mentale Stimmung. Mit den passenden Leuchten, die das passende Licht abgeben, kann man gut Abhilfe schaffen. Licht lässt uns wacher und agiler sein. Licht erhöht den Serotoninspiegel, hellt die Stimmung auf und baut Stress ab.

Lichttherapie mit speziellen Lampen

  • Nütze eine Tageslichtlampe mit einer Stärke von idealerweise 10.000 Lux (mindestens jedoch 3.000 Lux).
  • Anwendung: Setze dich jeden Morgen für 15 bis 30 Minuten vor diese Tageslichtlampe.
  • Schaue nicht direkt in das Licht, sondern du kannst, währenddessen dein Frühstück genießen und deinen Kaffee trinken oder sogar Zähne putzen oder eine Meditationsmusik hören. Das Licht sollte seitlich auf die Augen wirken.
  • Geduld: Eine regelmäßige tägliche Anwendung zeigt meist nach ein bis zwei Wochen gute Wirkung.

Die richtige Beleuchtung in deinem zu Hause gegen den Herbstblues

Vollspektrumlicht

Als Vollspektrum-Licht bezeichnet man künstliches Licht, das das natürliche Sonnenlicht in seinem sichtbaren Farbspektrum möglichst lückenlos und ausgewogen nachahmt.  Farben wirken unter Vollspektrum-Licht satt, echt und unverfälscht – so wie draußen im Tageslicht.

Voutenbeleuchtung 

Eine Voutenbeleuchtung ist eine indirekte Beleuchtung, bei der LED-Streifen in verkleideten Decken- oder Wandvorsprüngen (Vouten) versteckt werden, sodass das Licht sanft und blendfrei an die Wand oder Decke strahlt.

  • Optische Vergrößerung: Es lässt Räume durch gestreckte Wände höher und weiter wirken.
  • Angenehmes Licht: Erzeugt eine schattenfreie, diffuse und gemütliche Atmosphäre.
  • Energieeffizient: Moderne LED s verbrauchen wenig Strom und halten lange.

Indirekte Lichtquellen, kannst du nach deinem persönlichen Geschmack und deinen Vorlieben einsetzen.

Auch eine indirekte Beleuchtung in deiner Vitrinen oder an Schränken kann für eine sehr freundliche Atmosphäre sorgen.

Kommt man abends nach Hause, zählt vor allem: eine gemütliche Lichtstimmung!

Hier lohnt es sich, zum einen konsequent auf warmweißes Licht zu setzen, und Lichtquellen, welche sich zusätzlich auch noch dimmen lassen.

Reduziere die Helligkeit am Abend und wechsle zu warmem, gelblichem Licht oder Kerzenschein.

Zum anderen empfehle ich dir im Wohnbereich nicht nur eine, sondern mehrere Lichtquellen zu platzieren.

Kaltes Licht von der Decke solltest du vermeiden, viel besser ist es, wenn Steh- oder Tischleuchten mit diffusem Licht zum Einsatz kommen.

Generell gilt, dass warmes und entblendetes Licht Emotionen weckt und das Wohlgefühl steigert.

So hat der berühmt-berüchtigte Herbstblues bei dir garantiert keine Chance!

Aber jetzt kommt das GROSSE ABER und ein Umdenken da man den Herbstblues🍂🍁 auch sehr positiv sehen kann!

Er ist eine Einladung um in deinen Körper, das Tempo zu drosseln, mehr zu schlafen und Kraft zu tanken die ständige Aktivität und der soziale Druck des Sommers fallen zu lassen gemütliche Abende zu Hause mit deinen Liebsten zu verbringen.

Auch den einen oder anderen kreativen oder tiefgründigen Gedanken in leicht melancholischen Momenten zu erleben.

Der Herbstblues schärft die Achtsamkeit für den bewussten Genuss, einer heißen Tasse Tee oder in Ruhe ein Buch lesen und das Prasseln des Regens am Fenster zu lauschen kann etwas sehr Meditatives und Beruhigendes haben.

Die Melancholie schärft den Blick nach innen. Nutze die gemütlichen Abende zu Hause, um zu reflektieren wie das bisherige Jahr sich anfühlte.

Wahre Kreativität und tiefgründige Gedanken entstehen oft genau in diesen ruhigen, leicht melancholischen Momenten.

Erlaube dir auch diese Phase, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben und das nimmt dem „Blues“ sofort seine negative Macht.

Susanne Kandler

Wohn- und Raumberatung

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